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Kamtschatka - Das Ende von Sibirien

Durch den östlichsten Teil Sibiriens führten die beiden letzten Abenteuerreisen des Gosauers Helmut Pichler. Im Sommer 2003 und im Winter 2004 durchquerte er Kamtschatka, das Land der Vulkane, Bären und Lachse. Die Halbinsel Kamtschatka ist sechsmal so groß wie Österreich und extrem dünn besiedelt. Bis zum Jahr 1990 war sie für Ausländer gesperrt. Das Straßennetz ist schlecht ausgebaut. Daher ist die Fortbewegung, speziell im Winter, eine große Herausforderung.

Bären, Lachse und 40 Grad unter Null
Helmut Pichler: „Ich war hauptsächlich mit Hubschraubern, Panzerfahrzeugen, Motor- und Hundeschlitten unterwegs und schloss mich meist einheimischen Jägern an. Dadurch konnte ich in entlegene Gebiete zu hochinteressanten Naturvölkern vordringen. Im extrem kalten Winter erlebte ich Tiefsttemperaturen jenseits von minus 40 Grad.“ Noch nie zuvor sah und fotografierte er so viele Bären wie in Kamtschatka. Er näherte sich den bis zu 700 Kilogramm schweren Grizzlys in freier Wildbahn bis auf wenige Meter. Beeindruckt war er auch vom Fischreichtum des Landes: „Hunderttausende Lachse ziehen zur Laichzeit flussaufwärts — ein Festmahl für fischende Bären.“

Situationen im Grenzbereich
Wer Helmut Pichler kennt, weiß, dass er sich gerne im Grenzbereich bewegt. Auf seinen Reisen durch das „Ende von Sibirien“ überstand er mit Glück einige gefährliche Situationen und entkam nur knapp einem fatalen Hubschrauberunglück.

 

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