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Russische Arktis - Mit Panzer und Rentiernomaden unterwegs

Polar-Halbinsel Jamal | Baikalsee | Murmansk | Ural

Tundra, so weit das Auge reicht.
Von der Zivilisation vergessen. Bis zu minus 50 Grad bei maximal vier Stunden Tageslicht. Der Winter auf der Polar-Halbinsel Jamal ist hart und lebensfeindlich. Nur die Rentiernomaden vom Volk der Nenzen kommen damit zurecht. Im Jänner 2013 lebte der Gosauer Abenteurer Helmut Pichler eine Zeit lang bei ihnen. Zwei weitere Russland-Reisen führten ihn an den Baikalsee, nach Murmansk und in das Uralgebirge. Einzigartige Eindrücke von Land und Menschen in der russischen Arktis teilt er in seinem neuesten Bild-Abenteuer.

Am „Rand der Welt“
Das Wort Jamal bedeutet „Rand der Welt“ – und genau dort ist die Polar-Halbinsel Jamal auch zu finden: in Nordwest-Sibirien, weit ins Nördliche Eismeer hineinragend. „Auf Jamal leben die Nenzen, die letzten echten Nomaden auf diesem Planeten. Viele von ihnen ziehen das ganze Jahr mit ihren Rentierherden durch die Tundra.
Bis zu 2.000 Kilometer weit. Rentierzucht, Jagd und Fischfang bestimmen ihren Alltag, den ich im Jänner 2013 kennenlernen durfte.
Unter extremen Bedingungen, die mich an meine physischen und psychischen Leistungsgrenzen führten“, erzählt Helmut Pichler.

Die letzten Nomaden und der russische Energieriese
Von seiner Jamal-Winterexpedition brachte der Gosauer Weltenbummler
einzigartiges Bildmaterial mit nach Hause. Es zeigt die raue Wildnis und faszinierende Tundra-Landschaften ebenso wie es spannende Einblicke in die traditionelle Lebensweise der Rentiernomaden eröffnet.
Ihr Leben wird mehr und mehr durch ein riesiges Energieprojekt beeinflusst: Bovanenkovo, eine der größten Gasförderstätten der Welt. Der russische Konzern Gazprom erschließt die reichen Gasvorkommen auf der Polar-Halbinsel Jamal. Die damit verbundenen Pipeline- und Infrastrukturbauten sind massive Eingriffe in die Umwelt.

Baikalsee | Murmansk | Ural
Helmut Pichler unternahm 2013 zwei weitere Reisen in die russische Arktis.
Sie führten ihn an den Baikalsee, nach Murmansk und in das Uralgebirge.
Neben klassischen Fortbewegungsmitteln benutzte er auch ein ungewöhnliches – einen Panzer. Das Kettenfahrzeug bewährte sich besonders in der unwirtlichen Tundra, wo es kaum ausgebaute Straßen gibt. „Besonders beeindruckt war ich von den landschaftlichen Reizen rund um den Baikalsee, dem ältesten und tiefsten Süßwassersee der Erde. Auch Murmansk, der nördlichste eisfreie Hafen, und das europäisch-asiatische Grenzgebirge Ural waren lohnende Reiseziele“, fasst Helmut Pichler zusammen.

Reiseroute russische Arktis

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